Start/Ratgeber/Babymassage: ab wann und wie sie Deinem Baby guttut

Ratgeber

Babymassage:
ab wann und wie sie Deinem Baby guttut

Von Nine, Gründerin & Kursleitung

Sanfte Berührung ist für Babys eine der ersten Sprachen. Lange bevor Dein Kind Worte versteht, spürt es über die Haut, ob es sicher und geborgen ist. Bei einer Babymassage nimmst Du Dir bewusst Zeit für genau dieses Gefühl: Du spürst, was Deinem Baby guttut, und Dein Baby spürt Deine Ruhe. Viele Eltern erleben die Massage als kleine Insel im oft wuseligen Alltag mit Baby.

Ab wann ist Babymassage sinnvoll?

Die meisten Babys sind ab etwa sechs Wochen bereit für eine richtige Massage. Dann ist der Nabel gut verheilt, und das Baby ist schon etwas länger wach und aufmerksam. In den ersten Wochen reichen sanftes Streicheln, Halten und viel Hautkontakt völlig aus. In unserem Kurs sind die Babys beim Start zwischen sechs und sechzehn Wochen alt. Später kannst Du die Massage ganz einfach weiterführen, viele Familien behalten sie als Ritual bis ins Kleinkindalter.

  1. Ab GeburtHalten, Streicheln, Hautkontakt.
  2. Ab ca. 6 WochenRichtige Massage, Schritt für Schritt.
  3. Ab ca. 4 MonatenMassage als festes Ritual im Alltag.

Wie tut die Massage Deinem Baby gut?

Babymassage ist kein Wundermittel, aber sie kann viel bewirken. Und sie tut nicht nur dem Baby gut: Viele Mütter und Väter werden dabei selbst ruhiger.

RuheKann beruhigen und beim Einschlafen helfen.
NäheStärkt die Bindung zwischen Euch.
BauchSanfte Griffe können bei Blähungen entlasten.
KörpergefühlDein Baby nimmt sich selbst bewusster wahr.

So gelingt die Massage zu Hause

Du brauchst nicht viel: einen warmen Raum, eine weiche Unterlage, ein Handtuch und ein paar Tropfen eines neutralen Pflanzenöls ohne Duftstoffe. Wichtig ist vor allem der richtige Moment. Dein Baby sollte satt, aber nicht ganz frisch gefüttert und auch nicht übermüdet sein.

  1. VorbereitenRaum warm machen, Hände anwärmen, Öl in Deinen Händen erwärmen.
  2. FragenZeig Deinem Baby die Hände und schau, ob es bereit ist. Das klingt ungewohnt, ist aber ein schönes Ritual.
  3. Mit den Beinen beginnenDort sind Babys meist am wenigsten empfindlich.
  4. Langsam weiterBauch, Brust, Arme, Rücken, immer mit ruhigen, gleichmäßigen Bewegungen.
  5. Ausklingen lassenZum Schluss die Hände kurz auflegen und Dein Baby warm einpacken.

Achte dabei auf die Signale Deines Babys: Schaut es Dich an, ist entspannt und gurrt, genießt es die Massage. Dreht es den Kopf weg, wird unruhig, ballt die Fäuste oder weint, ist für heute genug. Das ist völlig in Ordnung und kein Zeichen, dass Du etwas falsch machst. Manche Tage passen einfach besser als andere.

Gut zu wissen

Die Bauchmassage folgt immer im Uhrzeigersinn, also der Richtung, in der der Darm arbeitet.

Wann Du lieber wartest

Bei Fieber, kurz nach einer Impfung oder wenn Dein Baby krank ist, legst Du besser eine Pause ein. Auch bei Hautausschlag oder frischen Verletzungen massierst Du diese Stellen nicht. Hast Du Fragen zu Hautproblemen oder Besonderheiten Deines Babys, sprich vorher mit Deiner Hebamme oder Kinderärzt*in.

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Massage?
Am Anfang reichen fünf bis zehn Minuten. Mit der Zeit merkst Du, wie viel Dein Baby mag.

Kann auch der Papa massieren?
Unbedingt. Die Massage ist eine schöne Möglichkeit, eigene Nähe aufzubauen, gerade wenn die Mama stillt.

Babymassage lernen in Barsinghausen

Im Kurs zeige ich Dir die Griffe Schritt für Schritt, in einer kleinen Gruppe und in gemütlicher Atmosphäre. Daneben bleibt Zeit für Eure Fragen und den Austausch mit anderen Eltern. Die Termine findest Du unter Babymassage.

Bei Deisterbaby buchen

Passende Angebote